Ratgeber Cluster-Kopfschmerz

Informationen für Betroffene und Interessierte

Cluster-Kopfschmerz: Ursache und Entstehung

Bislang konnten medizinische Forscher über den Entstehungsmechanismus von Cluster-Kopfschmerz nicht viel in Erfahrung bringen. Zunächst hielt man es für wahrscheinlich, dass es den Schmerzattacken eine Erweiterung oder Entzündung der Blutgefäße zugrunde liegt. Diese Hypothese wurde jedoch widerlegt. Bei diesen Erscheinungen handelt es sich um Folgen des Krankheitsgeschehens, nicht um deren Ursache.






Aufgrund der Ergebnisse vorliegender Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren vermuten die Wissenschaftler, dass der Ursprung des Schmerzes im Hypothalamus liegt. Diese Hirnregion ist im Zwischenhirn lokalisiert. Sie beeinflusst u. a. die Nahrungsaufnahme, das Sexualverhalten und den Schlaf-Wach-Rhythmus (die „innere Uhr“). Dies könnte erklären, so Experten, warum der Cluster-Kopfschmerz gehäuft zu bestimmten Tageszeiten (z. B. oft nachts) oder Jahreszeiten (vielfach im Frühjahr oder Herbst) auftritt.

Wie auch bei Migräne scheint es für Cluster-Kopfschmerz ebenfalls Auslösefaktoren zu geben. Diese sog. Trigger (von engl. trigger, dt. Auslöser) sind jedoch nicht die Ursache der Erkrankung. Als Auslöser kommen u. a. Alkohol, Histamin und Nitroglyzerin – ein Wirkstoff, der bei Herzleiden verordnet wird – in Betracht. Auch bestimmte Nahrungsmittel (Nüsse, Kaffee, Glutamat etc.) oder Umweltfaktoren (Flackerlicht, Gerüche, Lärm etc.) können Kopfschmerzen auslösen.

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    Warum Cluster-Kopfschmerzen entstehen, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Klar ist, dass verschiedene Auslöser (sog. Triggerfaktoren) für die Attacken gibt wie z.B. Alkohol.
  • Diagnose von Cluster-Kopfschmerz
    Die Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen wird meist aufgrund des Arzt-Patienten-Gesprächs sowie neurologischer Untersuchungen gestellt.
  • Therapie von Cluster-Kopfschmerz
    Cluster-Kopfschmerzen können nicht geheilt werden. Allerdings lassen sich durch gezielte Therapiemaßnahmen Ausmaß und Häufigkeit der Schmerzattacken in den meisten Fällen minimieren. Betroffenen wird oft zum Führen eines Kopfschmerztagebuchs geraten.