Ratgeber Cluster-Kopfschmerz

Informationen für Betroffene und Interessierte

Cluster-Kopfschmerz: Symptome und Diagnose

Bei Cluster-Kopfschmerz treten anfallsartig meist starke Schmerzen auf, die typischerweise in der Augen- und Schläfenregion lokalisiert sind. In der Regel sind sie von einem geröteten, tränenden Auge, einer einseitig verstopften oder laufenden Nase, vermehrtem Schwitzen, einem geschwollenen Augenlid und einer verengten Pupille begleitet. Dabei ist immer die Gesichtshälfte betroffen, in der auch der Kopfschmerz sitzt. In machen Fällen strahlen die Schmerzen in den Kiefer-, Ohren-, Nasen-, Rachenbereich oder sogar bis in die Schulterregion aus.


Die Schmerzattacken können bis zu drei Stunden andauern und mehrmals am Tag auftreten. Häufig kommen sie zu bestimmten Tageszeiten (oft nachts) und zu bestimmten Jahreszeiten (oft im Frühjahr oder Herbst) vor. Bei ungefähr 12 % der Betroffenen geht dieses anfallsartige Krankheitsgeschehen in einen chronischen Verlauf über, seltener ist dies umgekehrt der Fall.

Die Diagnose basiert in der Regel auf einer ausführlichen Anamnese und einer neurologischen Untersuchung. Um eine Grunderkrankung, die die Kopfschmerzen hervorruft, auszuschließen, werden in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) im Einzelfall (z. B. bei vorliegenden neurologischen Ausfallerscheinungen) bildgebende Verfahren (kraniales CT, zerebrale MRT) und eine Liquoruntersuchung empfohlen. Zur Differenzialdiagnose eines grünen Stars (Glaukom) kann ggf. eine Augenuntersuchung beitragen.

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    Die Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen wird meist aufgrund des Arzt-Patienten-Gesprächs sowie neurologischer Untersuchungen gestellt.
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